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Nicht professioneller Anleger

Flexible Vermögensanlage SRI

DNCA Invest Sustain Alterosa

  • Lebensversicherung
Artikel 9 SFDR
  • Label ISR

Schlüsseldaten

Eine Vermögensverwaltung mit einem positiven sozialen und ökologischen Beitrag

  • Beitrag zum nachhaltigen wirtschaftlichen Übergang durch Investitionen in Emittenten, die vom Verwaltungsteam anhand von finanziellen und nicht-finanziellen Kriterien als qualitativ hochwertig eingestuft werden.
  • Ein Vermögensverwaltungsansatz durch ein SRI-Portfolio, das sich an alle Marktbedingungen anpassen möchte.
  • Eine flexible und diversifizierte Verwaltung von internationalen Aktien und Anleihen aus Überzeugung

Kommentar des Fondsmanagements · September 2026

9 Minuten

Aktienportfolio:

„Higher for longer“: Der Anstieg der Zinsen war der rote Faden dieses wirtschaftlichen Herbstes, in dem Inflations- und Haushaltssorgen die Nervosität der Anleger schürten. Einerseits hat der Anstieg der Energiepreise (Erdöl +35 %/40 % seit den Tiefstständen im Juli) in Verbindung mit der Widerstandsfähigkeit der Wirtschaftstätigkeit – sowohl hinsichtlich des Wachstums als auch der Beschäftigung – mehrere große Zentralbanken dazu veranlasst, eine restriktivere Geldpolitik zu verfolgen, um diesen Inflationsanstieg einzudämmen (Fed, EZB, BoJ und RBA: Anhebung der Leitzinsen um 25 Basispunkte). Andererseits haben politische und haushaltspolitische Risiken zusätzlichen Druck auf Staatsanleihen ausgeübt, insbesondere in Europa und in den Ländern mit den ausgabenintensivsten staatlichen Maßnahmen. So erreichten die langfristigen Staatsanleiherenditen in mehreren Ländern ein seit über fünfzehn Jahren nicht mehr gesehenes Niveau: Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries lag bei 5,28 % (+53 Basispunkte im Monatsvergleich), die 10-jährige französische OAT bei 4,86 % (+68 Basispunkte) und die 10-jährige deutsche Bundesanleihe bei 3,59 % (+27 Basispunkte).

Dennoch zeigten sich die Aktienmärkte bemerkenswert widerstandsfähig (MSCI World: -1,1 %, S&P: -0,3 %, Stoxx Europe 600: -2,4 %). Die soliden Ergebnisse des ersten Halbjahres und das für 2026 und 2027 erwartete Gewinnwachstum (33 % bzw. 15 % in den USA, 20 % bzw. 9 % in Europa) haben es bisher ermöglicht, diesen Zinsschock abzufedern.

Der September markierte zudem einen Wendepunkt für das KI-Thema mit der Einführung von Muse, dem neuen persönlichen Assistenten von Meta, der den schrittweisen Übergang von Gesprächsassistenten hin zu Agenten veranschaulicht, die in der Lage sind, Aufgaben auszuführen und zu einer neuen Schnittstelle zum Verbraucher zu werden. Nach mehreren Wochen der Underperformance konnten die in diesem Themenbereich engagierten Unternehmen somit eine deutliche Aufholjagd verzeichnen – unter Berücksichtigung der Bewertungsniveaus, des Zinsumfelds, aber auch der Cybersicherheitsvorfälle, die den Monat prägten.

Vor diesem Hintergrund verzeichnet der Fonds eine Monatsperformance von -0,95% im Vergleich zu -0,58% für seinen Referenzindex.

Im Monatsverlauf waren die wichtigsten relativen Outperformances der Wertpapiere im Portfolio: Johnson Controls International (+8 Basispunkte, aktives Gewicht +0,8 %), ASML (+6 Basispunkte, aktives Gewicht +0,5 %), TSMC (+5 Basispunkte, aktives Gewicht +1,2 %), Nvidia (+5 Basispunkte, aktives Gewicht +0,9 %) und Thermo Fisher (+5 Basispunkte, aktives Gewicht +0,5 %). Demgegenüber sind die Titel mit der schlechtesten Wertentwicklung: Xylem (-5 Basispunkte, aktives Gewicht +0,7 %), First Solar (-5 Basispunkte, aktives Gewicht +0,4 %), Nextera Energy (-4 Basispunkte, aktives Gewicht +0,6 %), Rational (-4 Basispunkte, aktives Gewicht +0,5 %) und CRH (-4 Basispunkte, aktives Gewicht +0,3 %).

Zu den wichtigsten Umschichtungen zählt die Reduzierung unserer Positionen in Compagnie de Saint-Gobain, Allianz, Keyence, CRH, Deere, Johnson Controls International, Broadcom und GE Vernova, während das Engagement in Prysmian nach der jüngsten Underperformance erhöht wurde.

Das Bruttoengagement in Aktien belief sich Ende September auf 31 %.

Kurzfristig werden das geopolitische Umfeld und dessen Auswirkungen auf die Ölpreise weiterhin für Volatilität an den Märkten sorgen. Die jüngsten Frühindikatoren (insbesondere der PMI) deuten jedoch auf eine Beschleunigung der Konjunktur auf beiden Seiten des Atlantiks hin. Die Veröffentlichungen der Ergebnisse für das dritte Quartal und die Erwartungen hinsichtlich des Gewinnwachstums dürften daher weiterhin positiv ausfallen. Vor diesem Hintergrund wird die Gewinnentwicklung trotz steigender Zinsen und Kosten eine wichtige Stütze für die Aktienmärkte bleiben. Die Inflation stellt jedoch den wichtigsten Risikofaktor dar und könnte dauerhaft über den Zielen der Zentralbanken liegen, selbst im Falle einer geopolitischen Deeskalation und eines Rückgangs der Energiepreise. Eine solche Entwicklung würde zwar kurzfristig den Preisdruck mildern, aber auch die Kaufkraft, die Investitionen und ganz allgemein die ohnehin schon robuste Nachfrage stützen und damit das Risiko einer Überhitzung aufrechterhalten, was die Zentralbanken dazu zwingen könnte, ihre Geldpolitik weiter zu straffen.

Anleiheportfolio:

Der Monat September war geprägt von einem erneuten Anstieg der Staatsanleiherenditen in einem Umfeld, das durch anhaltende geopolitische Spannungen im Nahen Osten, steigende Energiepreise und eine widerstandsfähigere Konjunktur als erwartet gekennzeichnet war. Wir erleben einen wichtigen Wendepunkt in der Geldpolitik der EZB und der Fed, die ihre Leitzinsen im Laufe des Monats um 25 Basispunkte angehoben haben. Die gemeinsame Botschaft der Zentralbanken ist deutlich weniger akkommodierend geworden: Das Hauptrisiko besteht nicht mehr nur in einem unzureichenden Wachstum, sondern in einem Energieverschaffungsschock, der lang genug anhält, um die Inflationserwartungen aus der Bahn zu werfen. Diese Neubewertung des geldpolitischen Kurses führte zu einem deutlichen Anstieg der langfristigen Zinsen. Die 10-jährige US-Anleihe schloss den September bei rund 5,3 %, die 10-jährige Bundesanleihe überschritt die 3,5 %-Marke – Niveaus, die seit der globalen Finanzkrise nicht mehr erreicht worden waren. Die französische OAT wurde zudem durch eine Ausweitung ihres Spreads (+126 Basispunkte) belastet, was die Sorgen der Anleger hinsichtlich des Staatshaushalts und der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen widerspiegelt.

Vor diesem Hintergrund litt der Investment-Grade-Sektor unter seiner längeren Duration. Die Spreads weiteten sich sowohl in Europa als auch in den USA um nur 3 Basispunkte aus. Die Wertentwicklung belief sich auf -1,3 % bzw. -2,7 % auf beiden Seiten des Atlantiks. Trotz seiner kürzeren Duration war auch der High-Yield-Sektor betroffen. Die Spreads weiteten sich in Europa um 55 Basispunkte und in den USA um 40 Basispunkte aus, und die Wertentwicklung belief sich auf -1,7 % bzw. -2,4 %. Im gesamten Kreditmarkt gab es im Laufe des Monats sehr zahlreiche Primäremissionen. Diese Entwicklung war erwartet worden, doch der rasche Anstieg der Zinsen hat das Angebot der Unternehmen möglicherweise beschleunigt. Es wurden IG-Emissionen im Wert von 77 Mrd. € (gegenüber einem historischen Durchschnitt von 59 Mrd.) und HY-Emissionen von Nicht-Finanzunternehmen im Wert von 20,7 Mrd. € (gegenüber einem Durchschnitt von 8,9) verzeichnet. Auf der Nachfrageseite haben sich die Mittelabflüsse im Laufe der vier Wochen des Monats verschlechtert (über 2 Mrd. € Abflüsse bei Investment-Grade-Anleihen und -1,1 Mrd. € bei High-Yield-Anleihen, insbesondere bei ETFs).

Im Laufe des Monats wurde das Anleihenportfolio von Alterosa von dieser starken Zinsbewegung beeinflusst. Die Ratings BB und BBB verzeichneten die schwächste Performance. Zu beachten ist auch die Underperformance von Hybridanleihen und nachrangigen Bankanleihen, die stärker auf Zinsänderungen reagieren.

Die Sektoren, die am stärksten zur Wertentwicklung beitragen, sind Energie, Finanzdienstleistungen, Technologie, Einzelhandel und Freizeit. Am wenigsten tragen dazu die Versorger, das Gesundheitswesen, Banken, Investitionsgüter und Immobilien bei.

Auf Emittentenebene sind die besten Leistungsträger Derichebourg (Dienstleistungen) mit seiner neuen Erstemission, Graanul (Energie), eine widerstandsfähige Anleihe im Hinblick auf eine bevorstehende Refinanzierung, Biogroup (Gesundheitswesen), Nexi (Finanzdienstleistungen) nach dem Rating-Upgrade durch Moody’s sowie Sealed Air (Investitionsgüter). Die schwächsten Beiträge kamen von Unibail-Rodamco-Westfield (Immobilien), Nextera (Versorger), EDP (Versorger), Alstom (Transport) und Neoen (Versorger) aufgrund ihrer Zinssensitivität.

Im Laufe des Monats haben wir die spezifischen Risiken unserer High-Yield-Anlagen reduziert: Verkauf von Perrigo (Konsumgüter), Iron Mountain (Immobilien), Ardagh Metal Packaging (Investitionsgüter) und der Hybridanleihe von Stora Enso (Grundstoffindustrie) sowie Reduzierung der Position in Metlen Energie (Versorger). Zudem haben wir an neuen Primäremissionen mit soliden Fundamentaldaten teilgenommen: Kingspan (Investitionsgüter), Nexans (Investitionsgüter), Grünenthal (Gesundheitswesen), Teva (Gesundheitswesen), Derichebourg (Dienstleistungen) und Energia (Versorger).

Wir sind weiterhin zuversichtlich hinsichtlich der Fundamentaldaten der europäischen Emittenten, die insbesondere von einem günstigeren Wachstumsumfeld profitieren dürften. Die technischen Faktoren erscheinen jedoch weniger vielversprechend als in den vergangenen Monaten: Der Primärmarkt bleibt dynamisch, auch wenn sich das Emissionsvolumen während der Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal verlangsamen könnte, während die Mittelabflüsse in letzter Zeit zugenommen haben.

Gleichzeitig hat der Anstieg der Zinsen dazu geführt, dass wieder attraktivere Renditen erreicht werden konnten. Vor dem Hintergrund, dass die Zinsen kurzfristig dennoch hoch bleiben dürften, bevorzugen wir mittlere Laufzeiten von etwa fünf Jahren.

Ende September lag das Anleiheengagement des Portfolios bei rund 59 %, wobei die Positionierung stärker auf Investment-Grade-Anleihen (38 %) ausgerichtet war, zulasten von High-Yield-Anleihen (20 %). Das Portfolio weist somit eine Rendite von 4,9 % auf, bei einer Duration, die stabil bei rund 4 bleibt.

Fertiggestellt am 08.10.2026 · David Tissandier, Nolwenn Le Roux, CFA, Romain Avice, Florent Eyroulet

Nettoinventarwert

Zum 27.10.2026

119,28 €
Entwicklung des Nettoinventarwerts über 1 Jahr

Risikoniveau

Synthetischer Risikoindikator nach PRIIPS. 1 entspricht der niedrigsten Stufe und 7 der höchsten Stufe.

Risiken

  • Zinsrisiko
  • Kreditrisiko
  • Aktienrisiko
  • Das damit verbundene Risiko hängt an den Investitionen in Schwellenländer.
  • Risiko eines Kapitalverlustes
  • Risiko durch Invstitionen in Derivate sowie in Instrumente welche Derivate nutzen
  • Spezifisches Risiko im Zusammenhang mit ABS und MBS
  • Risiko im Zusammenhang mit in Schwierigkeiten geratenen Finanztiteln
  • Risiko SVI
  • Devisenrisiko
  • Risiko beim Halten von Wandelanleihen
  • Spezifische Risiken im Zusammenhang mit der Anlage in Contingent Convertible Bonds ("Cocos")
  • Risiko der Nachhaltigkeit
  • Risiko bei 144A-Anleihen

Performance und Volatilität

Zum 27.10.2026

Wertentwicklung seit Jahresbeginn
+3,84 %
Performance 2025
+0,90 %
Performance 3 Jahre Annualisierte
+5,26 %
Performance 3 Jahre
+16,66 %
Volatilität 3 Jahre
4,80 %

Länder

Zum 30.09.2026

Wertentwicklung

Zum 27.10.2026

    • Änderung des Fondsnamens, zuvor als DNCA Invest Beyond Alterosa bezeichnet.

Fondmanager

David Tissandier

Leiter Multi-Management

David hat einen Masterabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Finanzen sowie einen spezialisierten Masterabschluss in Finance und Organisation der Marktoperationen der SKEMA Business School. Er ist ein anerkannter Experte für die Finanzanalyse von Investmentfonds (OGAW).

Seine berufliche Laufbahn begann er im Jahr 2000 bei der Banque du Louvre und anschließend bei HSBC Private Bank France, wo er als Analyst/Portfoliomanager tätig war und ein Team von drei Portfoliomanagern leitete. 2006 wechselte er als Portfoliomanager in das Team für diversifiziertes Portfoliomanagement von La Française des Placements. 2016 übernahm er die Leitung des Teams und führte sechs Analysten und Portfoliomanager. Das Team verwaltet ein Gesamtvermögen von 3 Milliarden Euro und verantwortet die Wertpapierselektion und Asset-Allokation für institutionelle Kunden, unabhängige Vermögensberater (CGP) und Vertriebsnetze.

Im Mai 2019 wechselte er zu DNCA Finance.

Hinweise

Rechtliche Hinweise

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