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Europäische Wachstumsaktien

DNCA Invest SRI Europe Growth

Wachstum

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Artikel 8 SFDR
  • Label ISR

Schlüsseldaten

Eine Auswahl an europäischen Wachstumsunternehmen, die als qualitativ hochwertig gelten

  • Eine aktive und fundamentale Verwaltung, die in Pan-europäische Wachstumswerte, die als hochwertig gelten von hoher Qualität.
  • Eine Auswahl von Emittenten, die auf neun Kriterien beruht. Finanzielle und nicht-finanzielle Kriterien.
  • Ein konzentriertes Portfolio investiert in Unternehmen, die sichtbares und nachhaltiges Wachstum verbinden, nach Ansicht des Managementteams.

Kommentar des Fondsmanagements · September 2026

6 Minuten

„Higher for longer“: Der Anstieg der Zinsen war der rote Faden dieses wirtschaftlichen Herbstes, in dem Inflations- und Haushaltssorgen die Nervosität der Anleger schürten. Einerseits hat der Anstieg der Energiepreise (Erdöl +35 %/40 % seit den Tiefstständen im Juli) in Verbindung mit der robusten Konjunktur mehrere große Zentralbanken dazu veranlasst, eine restriktivere Geldpolitik zu verfolgen, um diesen Inflationsanstieg einzudämmen (Fed, EZB, BoJ und RBA: Anhebung der Leitzinsen um 25 Basispunkte). Darüber hinaus haben politische und haushaltspolitische Risiken zusätzlichen Druck auf Staatsanleihen ausgeübt, insbesondere in Europa, und zwar in Ländern, die eine ausgabenintensive Politik betreiben. So erreichten die langfristigen Renditen von Staatsanleihen in mehreren Ländern ein seit über fünfzehn Jahren nicht mehr gesehenes Niveau: Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen (US Treasury) lag bei 5,28 % (+53 Basispunkte im Monatsvergleich), die Rendite der französischen 10-jährigen OAT bei 4,86 % (+68 Basispunkte) und die der deutschen 10-jährigen Bundesanleihe bei 3,59 % (+27 Basispunkte).

Überraschenderweise zeigten sich die Aktienmärkte sehr widerstandsfähig (MSCI World: -1,1 %, S&P: -0,3 %, Stoxx Europe 600: -2,4 %). Die soliden Ergebnisse des ersten Halbjahres in Verbindung mit dem für 2026 und 2027 erwarteten Gewinnwachstum (+20 % bzw. +9 % in Europa) haben es bisher ermöglicht, diesen Zinsschock abzufedern.

Der September markierte zudem einen Wendepunkt für das KI-Thema mit der Einführung von Muse und Dots, den neuen persönlichen Assistenten von Meta und OpenAI, die den schrittweisen Übergang von Gesprächsassistenten hin zu Agenten veranschaulichen, die in der Lage sind, Aufgaben auszuführen und so zu einer neuen Schnittstelle zum Verbraucher zu werden. Nach mehreren Wochen mit unterdurchschnittlicher Wertentwicklung konnten die in diesem Themenbereich engagierten Unternehmen somit deutlich aufholen, trotz eines theoretisch ungünstigen Zinsumfelds und zahlreicher Cybersicherheitsvorfälle, die den Monat September prägten.

Den größten positiven Beitrag zur Performance in diesem Monat leistete ASML (+10 %). Abgesehen von der wiedergewonnenen Gunst des zugrunde liegenden Themas hat sein größter Kunde, TSMC, (endlich!) seine neue Generation des „High-NA EUV“-Lithografiesystems freigegeben, nachdem lange Zeit über dessen Kosten diskutiert worden war.

Der Capital Market Day von Legrand (+3 % im Monatsverlauf, +6 % nach dem CMD) bot die Gelegenheit, die Ziele für 2030 nach oben zu korrigieren: ein jährliches organisches Wachstum nun zwischen +6 % und +8 % (gegenüber zuvor +3–5 %) und eine operative Marge zwischen 21 % und 22 % (gegenüber >20 %). Die Elektrifizierung und der Boom bei Rechenzentren bleiben mehr denn je ein wichtiger Motor, doch diese Veranstaltung hat den Markt auch hinsichtlich der Fähigkeit des Konzerns beruhigt, den Anforderungen der neuen Gleichstrom-Verteilungsarchitektur (800 V DC) gerecht zu werden.

Carel hat bemerkenswerte Ergebnisse für das dritte Quartal veröffentlicht (flache Basis = 26 %, EBIT +61 %). Zwar lässt sich diese Leistung zum Teil durch die starke Dynamik im Bereich der Rechenzentren erklären, doch hat das italienische Unternehmen auch einige große US-Supermarktketten davon überzeugt, seine Lösung einzuführen, um die neuen Vorschriften zu HFKW (Fluorkohlenwasserstoffen) einzuhalten.

Bureau Veritas, einer der Marktführer im Bereich Inspektion und Zertifizierung, veranstaltete ebenfalls einen Investorentag, bei dem das Unternehmen die Entwicklung seines Geschäftsmixes hervorhob: Veräußerung der eher zyklischen/ausgereiften Geschäftsbereiche und Akquisitionen in vielversprechenden Sektoren wie Rechenzentren und Cybersicherheit. Diese Strategie dürfte logischerweise mit einer Beschleunigung des Wachstums und der Margen einhergehen.

Iberdrola (+3 %) profitierte von der Fortsetzung seiner Investitionen in die Netze, was insbesondere durch die Übernahme von Caruna in Finnland verdeutlicht wurde – wenige Tage bevor Google eine Investition in Höhe von 15 Mrd. $ in die digitale Infrastruktur des Landes ankündigte. Die Erwartungen hinsichtlich des nächsten Strategieplans sowie die erwartete Anhebung der Ziele für 2026 haben das Interesse der Anleger ebenfalls gestärkt.

Der Schweizer Konzern Sandoz ist weltweit führend bei Generika, insbesondere bei Biosimilars. Dieses Segment wird ab 2028 von einer Welle auslaufender Patente (etwa 115 Wirkstoffe) bei biologischen Therapien und ab 2031/2032 bei GLP-1-Präparaten profitieren. Zudem ist die Marktdurchdringung dieser Produkte in den USA deutlich geringer, was vielversprechende Wachstumsperspektiven bietet. Diese Entwicklungen dürften mit einer Verbesserung der Margen einhergehen, da die (regulatorischen, industriellen und kommerziellen) Markteintrittsbarrieren bei Biosimilars wesentlich höher sind. Im Rahmen seines im September abgehaltenen Investorentags hat sich das Unternehmen zu einem organischen Wachstum im „mittleren bis hohen einstelligen Bereich“ und einer leicht steigenden Margen bis 2030 verpflichtet, gefolgt von einer deutlichen Beschleunigung im Zeitraum 2030–2035. Die Vorhersehbarkeit ist deutlich besser als in der traditionellen Pharmaindustrie, da die mit klinischen Studien verbundene Unsicherheit Generikaunternehmen per Definition nicht betrifft.

Lottomatica hat die Übernahme von Cirsa angekündigt, dem Marktführer für stationäre Glücksspiele in Spanien und in geringerem Maße auch in Lateinamerika. Das Zielunternehmen ist ebenfalls im Bereich der Online-Glücksspiele tätig, sein Marktanteil ist jedoch gering (6 %). Genau darin liegt die Herausforderung dieser Transaktion: den Erfolg der italienischen Omnichannel-Strategie von Lottomatica in Spanien zu wiederholen. Das regulatorische und steuerliche Umfeld scheint für die Branche eher günstig zu sein, wenn auch aufgrund der regionalen Unterschiede komplexer. Auf dem Papier ist die Transaktion finanziell attraktiv, da sie ein hohes Synergiepotenzial bietet, die Bewertungskennzahlen angemessen sind (6-faches EBITDA) und die Aussichten auf Rendite für die Aktionäre (Dividende + Aktienrückkauf) sehr substanziell sind. Allerdings dürfen die operativen Herausforderungen bei der Umsetzung nicht unterschätzt werden.

Schließlich hat das Mid-Cap-Unternehmen Exosens seine Jahresziele (Umsatz und EBITDA) um etwa 10 % angehoben, dank des schneller als erwartet verlaufenden Hochlaufs der zusätzlichen Produktionskapazitäten für Verstärkerröhren in Europa. Auch die Geschäftsbereiche Drohnen und Kernenergie entwickeln sich sehr dynamisch.

Fertiggestellt am 07.10.2026 · Carl Auffret, CFA, Alexandre Steenman, Ronan Poupon, Kevin Tran

Nettoinventarwert

Zum 27.10.2026

291,88 €
Entwicklung des Nettoinventarwerts über 1 Jahr

Risikoniveau

Synthetischer Risikoindikator nach PRIIPS. 1 entspricht der niedrigsten Stufe und 7 der höchsten Stufe.

Risiken

  • Risiko in Verbindung mit dem diskretionären Management
  • Aktienrisiko
  • Liquiditätsrisiko
  • Risiko eines Kapitalverlustes
  • Zinsrisiko
  • Devisenrisiko
  • Risiko durch Invstitionen in Derivate sowie in Instrumente welche Derivate nutzen
  • Kreditrisiko
  • Ausfallrisiko
  • Risiko beim Halten von Wandelanleihen
  • Risiko SVI
  • Risiko der Nachhaltigkeit

Performance und Volatilität

Zum 27.10.2026

Wertentwicklung seit Jahresbeginn
+5,68 %
Performance 2025
-0,03 %
Performance 5 Jahre Annualisierte
-2,46 %
Performance 5 Jahre
-11,74 %
Volatilität 5 Jahre
16,29 %

Länder

Zum 30.09.2026

Wertentwicklung

Zum 27.10.2026

    • Änderung des Fondsnamens (vormals DNCA INVEST EUROPE GROWTH)

Fondmanager

Carl Auffret

Fondsmanager Europäische Aktien - CFA

Carl Auffret ist als CFA (Chartered Financial Accountant) zugelassen.

Zudem schloss er sein Studium an der Université Paris IX Dauphine mit einem Magisterabschluss in Management und einem DESS „Banque et Finance“ ab. Seine berufliche Laufbahn begann er 1999 als Sell-Side-Analyst im Konsumgütersektor bei SG Securities Ltd in London. Im Juli 2003 kehrte er nach Frankreich zurück und war als Fondsmanager und Sektoranalyst bei CM-CIC Asset Management tätig. 2005 war er für die Verwaltung des Union Europe Growth, einem Fonds mit Schwerpunkt auf paneuropäischen Wachstumstiteln, verantwortlich.

Im Mai 2012 wechselte er zum Fondsmanagementteam von DNCA Finance.

*CFA® und Chartered Financial Analyst ® sind eingetragene Warenzeichen des CFA Institute.

Hinweise

Rechtliche Hinweise

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