Anleihen, eine Anlage zur Portfoliodiversifikation

Bei Anleihen handelt es sich um eine mittel- bis langfristige Anlage mit Ertragspotenzial und mittlerem Risiko. Sie werden hauptsächlich von Staaten und Unternehmen ausgegeben und sind Schuldverschreibungen, bei denen der Käufer eine Forderung gegen den Emittenten besitzt, der als Gegenleistung einen üblicherweise festen Zins (Kupon) zahlt. Am Ende der Laufzeit zahlt der Emittent dem Anleihebesitzer den Nennwert des Wertpapiers zurück.

Eine Anleihe sollte auf keinen Fall nur im Hinblick auf ihre Rendite, sondern auch im Hinblick auf das Ausfallrisiko und die Zinsentwicklung beurteilt werden.

Pascal Gilbert, Rentenfondsmanager

Ein großes Universum von Finanzinstrumenten

Anleihen, die allgemein als weniger riskant eingestuft werden als Aktien, bieten regelmäßige Erträge und sind sensitiv gegenüber Zinsänderungen.

Staatsanleihen sind Schuldverschreibungen, die eine Regierung zur Finanzierung ihrer Ausgaben begibt. Als Gegenleistung für das vom Anleger bereitgestellte Kapital sehen sie die Zahlung eines Zinses vor, der als „Kupon“ bezeichnet wird. Bei der Emission wird der Nennbetrag, der Zinssatz, der Rhythmus der Zinszahlungen des Emittenten und das Datum, an dem er den Nennbetrag zurückzahlt (Fälligkeit) der Anleihe angegeben.

In Frankreich spricht man von „Obligations assimilables du Trésor“ (OATs), in Deutschland von „Bundesanleihen“, in Großbritannien von „Gilts“ und in den USA von „Treasury Bonds“. Diese Wertpapiere bieten Anlegern ein gutes Rückzahlungsprofil, d. h. die Rückzahlung bei Fälligkeit ist sehr wahrscheinlich.

Unternehmensanleihen sind Anleihen, die von einem Unternehmen aus der Privatwirtschaft begeben werden. Die Qualität der Anleihe hängt von der Finanzlage des emittierenden Unternehmens ab. Im Allgemeinen bieten sie wegen des höheren Risikos attraktivere Zinsen als Staatsanleihen.

Mit Wandelanleihen können Anleger vom Anstieg der Aktienkurse profitieren und die Volatilität unter Kontrolle behalten. Die Aktienkomponente ist in steigenden Märkten aufgrund der Neubewertung des Wandlungsrechts der wichtigste Performancefaktor dieser Anlageklasse. Der Bondfloor hingegen bietet Schutz in fallenden Märkten.

Bei inflationsindexierten Anleihen sind der Nominalwert und der Kupon an die Inflation gekoppelt. Der Zinssatz ist in der Regel niedriger als bei Anleihen mit festem Zinssatz und gleicher Laufzeit. Der Kupon wird angepasst, sodass sein Wert während der Laufzeit stets dem der Anleihebegebung entspricht. Mit diesen Anleihen können Anleger ihre Kaufkraft und ihre Anlagen vor der Inflation schützen. Ihre Funktionsweise ist vergleichbar mit der einer Portfolioversicherung.

Auch wenn sie als sicher eingestuft werden, birgt die Investition in Anleihen Risiken. Dazu gehören beispielsweise das Emittentenausfallrisiko, das Liquiditätsrisiko, das Zinsrisiko, das Währungsrisiko oder das Inflationsrisiko.

Die Rendite sollte also nicht über diese Risiken hinwegtäuschen. Aus diesem Grund beruht unser Anleihenmanagement sowohl auf der Auswahl von Qualitätsanleihen als auch auf dem aktiven und flexiblen Management der Zinssensitivität und der Duration.

Wir versuchen auf diese Weise, gesamtwirtschaftliche und geldpolitische Änderungen zu antizipieren, um Chancen zu nutzen und die Risiken in unseren Portfolios zu begrenzen.

Unsere Überzeugungen beruhen auf einer gründlichen Kenntnis der Emittenten und der ständigen Antizipation von Risiken.

Philippe Champigneulle, Rentenfondsmanager

Wandelanleihen

DNCA Invest Convertibles

Für eine Anlage in Unternehmensanleihen und zur Partizipation an einem potenziellen Kursanstieg des Basiswerts bzw. der Aktie.

Internationale inflationsindexierte Anleihen

DNCA Invest Flex Inflation

Ein Inflationsschutz zur Diversifikation und zum Schutz des Portfolios.

Internationale Anleihen, Multi-Strategy-Ansatz

DNCA Invest Alpha Bonds

Ein internationaler und flexibler Multi-Strategy-Fonds, der ein Rendite-Risiko-Profil anstrebt, das nicht von den Marktbedingungen abhängig ist.