Regulierungsinformationen

Auswahlpolitik der Vermittler

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Gegenstand
Gegenstand

Dieses Dokument hat zum Inhalt, unsere Kunden über die Politik zur Auswahl von Finanzvermittlern zu informieren, die mit der Ausführung der Aufträge im Rahmen von Verwaltungsmandaten wie auch der OGAW-Verwaltung betraut werden.

Er wird gemäß Artikel L 533-18 des französischen Währungs- und Finanzgesetzbuchs und Artikel 314-75-1 der Allgemeinen Vorschriften der französischen Finanzaufsicht AMF erstellt.


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Umfang
Umfang
  • Betroffene Kunden
  • Die in unserem Unternehmen geltende Auswahlpolitik gilt in gleicher Weise für all unsere gewerblichen und nicht gewerblichen Kunden. Die Implementierung der Grundsätze dieser Politik variiert je nachdem, ob es sich um eine gemeinsame Verwaltung oder um eine Verwaltung im Auftrag handelt.

  • Betroffene Finanzinstrumente
  • Die in unserem Unternehmen angewandte Auswahlpolitik gilt in gleicher Weise für alle von unserem Unternehmen gehandelten Finanzinstrumente. Für jedes Finanzinstrument vergibt DNCA Finance ihre Aufträge systematisch an Finanzvermittler.


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Modalitäten der Auswahl und Bewertung der Finanzvermittler
Modalitäten der Auswahl und Bewertung der Finanzvermittler

Unsere Politik zur Auswahl von Finanzvermittler berücksichtigt Folgendes :

Es werden folgende Kriterien zugrunde gelegt: Preis, Kosten, Schnelligkeit (der Übermittlung der Order und nicht der Ausführung), Ausführungswahrscheinlichkeit und Zahlung (insbesondere Kosten und Sicherheit bei Lieferung-gegen-Zahlung), Größe, Ordertyp oder jegliche anderen Aspekte im Zusammenhang mit der Ausführung der Order (Ausführungsort, Folgen für den Markt, etc.). DNCA Finance hat dafür gesorgt, dass sie bei allen von ihr in Anspruch genommenen Finanzvermittlern als gewerblicher Kunde eingestuft wird, damit diese ihr gegenüber zur „Best Execution? verpflichtet sind, die die DNCA Finance selbst auch ihren Kunden garantiert.

Es werden berücksichtigt: die frankreichweite Suche (Abdeckung und Zugänglichkeit der Datenbanken), die europaweite Suche (Abdeckung und Zugänglichkeit der Datenbanken), die Qualität der Analysen (Relevanz, Eigenständigkeit in Bezug auf den Konsens, Strenge der Analyse und der finanziellen Bewertung, Befolgung der Empfehlungen), das Verhältnis zu den Gesellschaften (Organisation finanzieller Präsentationen, persönliche Treffen mit dem Führungspersonal), Verfügbarkeit des Research-Büros (Präsentationen vor Ort, Häufigkeit des Kontakts mit dem Analysten).

Am Ende eines Halbjahres findet eine Bewertung der Finanzintermediäre statt und es werden Noten auf einer Skala von 0 (schlechteste Note) bis 5 (Bestnote) für alle oben ganannten Kriterien vergeben. 

  • Die 'Best Execution' für unsere Kunden :
  • Analyse und Suche :

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Orderausführung

Orderausführung

DNCA Finance hat ihre Finanzvermittler ausnahmslos ermächtigt, die von ihr in die Wege geleiteten Aufträge an reglementierte Referenzmärkte, multilaterale Trading-Systeme (SMN oder MTF Multilateral Trading Facilities) und systematische Internalisierer zu richten, um von optimalen Bedingungen bei der Durchführung profitieren zu können.

Besonderheit bei der Auswahl der Zinsfinanzinstrumente Seit März 2009 nutzt DNCA FINANCE die Leistungen von BP2S Dealing Services (früher FIN’AMS) einer Gesellschaft der BNP-Gruppe im Rahmen der Ausgliederung der Erteilung von Ordern (daher ihre Aushandlung) bei allen Zinsfinanzinstrumenten, wenn ihm dies angemessen erscheint.

Besonderheiten im Rahmen der Verwaltung von Mandaten : DNCA hat den Finanzvermittler CIC als von der ACPR (Autorité de Contrôle Prudentiel et de Resolution) autorisiertes Kreditinstitut für die Orderausführung im Rahmen von Mandaten ausgewählt.

Politik der Verwaltung der Interessenkonflikte

Dieses Dokument wurde gemäß den in Frankreich und Luxemburg geltenden Bestimmungen erstellt. Es hat den Zweck, die Kunden, Aktionäre und Anteilsinhaber von OGAWs, die von DNCA Finance (Verwaltungsgesellschaft in Frankreich) oder DNCA FINANCE Luxembourg (Verwaltungsgesellschaft in Luxemburg), zusammen nachfolgend als Wertpapierverwaltungsgesellschaft bezeichnet, verwaltet werden, über die Maßnahmen zu informieren, die zur Vermeidung und Aufdeckung von Interessenskonflikten ergriffen wurden, welche im Rahmen der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft entstehen können betreffend:

  • Das Verwaltungsmandat (nur DNCA Finance);
  • Die Verwaltung von OGAWs;
  • Die Beratung zu Finanzanlagen.

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Auflistung der situationen in denen interessenkonflikte innerhalb entstehen können
Auflistung der situationen in denen interessenkonflikte innerhalb entstehen können

Dieses Dokument wurde gemäß den in Frankreich und Luxemburg geltenden Bestimmungen erstellt. Es hat den Zweck, die Kunden, Aktionäre und Anteilsinhaber von OGAWs, die von DNCA Finance (Verwaltungsgesellschaft in Frankreich) oder DNCA FINANCE Luxembourg (Verwaltungsgesellschaft in Luxemburg), zusammen nachfolgend als Wertpapierverwaltungsgesellschaft bezeichnet, verwaltet werden, über die Maßnahmen zu informieren, die zur Vermeidung und Aufdeckung von Interessenskonflikten ergriffen wurden, welche im Rahmen der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft entstehen können betreffend:

  • Das Verwaltungsmandat (nur DNCA Finance);
  • Die Verwaltung von OGAWs;
  • Die Beratung zu Finanzanlagen.

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Vorkehrungen zur Vermeidung und Aufdeckung von Interessenkonflikten
Vorkehrungen zur Vermeidung und Aufdeckung von Interessenkonflikten

Die Wertpapierverwaltungsgesellschaft hat alle möglichen Fälle von Interessenkonflikten erfasst und dabei deren Umfang, deren Gestaltung, deren Art, deren Bedeutung sowie die Komplexität deren Wirkung berücksichtigt. Eventuelle Interessenkonflikte, die die Tätigkeit der Finanzverwaltung direkt betreffen

Verfahren, um die Unabhängigkeit der Verwaltungsgesellschaft gegenüber der Gruppe zu gewährleisten hinsichtlich der Auswahl von :

  • Die verspätete Beantwortung einer Order an einen Kunden oder eine Gruppe von Kunden, durch die bestimmte Kunden begünstigt oder benachteiligt werden können.
  • Systematische, nicht gerechtfertigte Vorteile, die bestimmten Mandanten oder OGAWs bei der Beantwortung von am Markt platzierten Ordern gewährt werden.
  • Ein Börsenirrtum, der zu Mehrkosten bei Finanzinstrumenten führt, die Kunden verkauft oder für sie gekauft wurden, statt dem Fehlerkonto der Gesellschaft zugeschrieben zu werden.
  • Im Fall von Emissionen, Privatplatzierungen, Börseneinführungen etc., die zu Knappheit, einer unausgewogene Behandlung von Mandanten und OGAWs führen, und nicht durch ein internes Verfahren entsprechend dem Verhaltenskodex begründet sind. Hier besteht die Gefahr, dass bestimmte Kunden, die für die Verwaltungsgesellschaft von wirtschaftlicher Bedeutung sind oder mit denen sie verbunden ist, gegenüber anderen Kunden ungerechtfertigt bevorteilt werden.
  • Im Fall von Emissionen, Privatplatzierungen, Börseneinführungen, die zu Knappheit führen und eine bevorzugte Zuordnung der betreffenden Finanzinstrumente an Mitarbeiter oder Führungskräfte der Verwaltungsgesellschaft zu Lasten der Kunden zur Folge haben.
  • Arbitragegeschäfte mit „Kauf-Verkauf”-Positionen unter OGAWs und zwischen OGAWs und Mandaten: nur unter Aufsicht zulässig (Geschäfte zu den gleichen Bedingungen wie am Markt und ausschließlich zugunsten von Wertpapierinhabern und/oder Mandanten).

Eventuelle Interessenkonflikte bezüglich Transaktionen auf eigene Rechnung

  • Im Namen der Verwaltungsgesellschaft ausgeführte Transaktionen, die in Konkurrenz stehen zu solchen, die im Auftrag von Kunden getätigt werden, und Letzteren somit aufgrund der durch diese Transaktionen ausgelösten Kursbewegungen Schaden zufügen, die Nicht-Beachtung des vorrangigen Interesses des Wertpapierinhabers, die Nutzung privilegierter Daten zu eigenen Gunsten (Insidergeschäft).
  • Auf eigene Rechnung von den Mitarbeitern der Verwaltungsgesellschaft getätigte Geschäfte, die in Konkurrenz stehen zu solchen, die im Auftrag von Kunden ausgeführt werden, und Letzteren somit aufgrund der durch diese Transaktionen ausgelösten Kursbewegungen Schaden zufügen, die Nicht-Beachtung des vorrangigen Interesses des Wertpapierinhabers, die Nutzung privilegierter Daten zu eigenen Gunsten (Insidergeschäft).

Eventuelle Interessenkonflikte bezüglich der Unabhängigkeit der Verwaltung

  • Trennung von Tätigkeiten und Funktionen innerhalb der Verwaltungsgesellschaft, um gegenüber den kommerziellen Mitarbeiten, den Kontrollfunktionen etc. die Unabhängigkeit der Verwaltung und die Geheimhaltung von Transaktionen zu gewährleisten.
  • Die Verwaltung darf nicht dahingehend beeinflusst werden, in Wertpapiere und OGAWs der Verwaltungsgesellschaft oder der Gruppe zu investieren; bei der Auswahl der Wertpapiere muss gemäß denselben Kriterien vorgegangen werden, die für die anderen Wertpapiere im Portfolio gelten.
  • Kann die Gruppe nicht die Gesamtheit ihrer Wertpapiere am Primärmarkt platzieren, muss ein Verfahren angewandt werden, das sicherstellt, dass die Wertpapiere standardmäßig in die OGAWs der Gruppe investiert werden.
  • Nebenleistungen / Sachleistungen: für die Angestellten und die Verwaltungsgesellschaft in begrenztem Umfang und überwacht möglich.
  • Unabhängigkeit bei der Festlegung der Stimmrechtspolitik, selbst in Bezug auf die Wertpapiere der Gruppe.
  • Zeichnung durch den Portfolioverwalter von Anteilen oder Aktien an OGAWs, die er verwaltet: nur unter Aufsicht zulässig. Besondere Wachsamkeit ist geboten, wenn der Verwalter wesentlich am Fondsvermögen beteiligt ist, mit dem Ziel, die Unabhängigkeit der Verwaltung, die Einhaltung von Zielsetzungen und den Grundsatz der Gleichheit der Wertpapierinhaber zu gewährleisten.

Eventuelle Interessenkonflikte in Bezug auf die Vergütung der Belegschaft

  • Variable Vergütungspolitik für Verwalter und kommerzielle Beschäftigte :
  • Die Berechnungsgrundlage der variablen Vergütung darf sich nicht allein nach dem Volumen richten, sondern muss ebenso die Fähigkeit berücksichtigen, Umsatz und Performance zu schaffen.

Eventuelle Interessenkonflikte in Bezug auf die Vergütung der Verwaltungsgesellschaft

  • Anreiz für Verwalter, eine weitestgehende Rotation von Portfolios vorzunehmen, die in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht nicht gerechtfertigt ist und einzig dem Ziel dient, die Provisionen im Zuge von Kursbewegungen zu steigern.
  • Unbedachtes Eingehen von Risiken bei Investitionen oder dem Abstoßen von Beständen, die lediglich dem Ziel dienen, die variablen Verwaltungskosten erheblich zu steigern.
  • Durchgängiges Verhalten, in der Verwaltung von Mandaten systematisch oder missbräuchlich OGAWs zu verwenden, die Gegenstand eines Retrozessionsvertrags zu Verwaltungsgebühren mit den betroffenen Verwaltungsgesellschaften sind.
  • Durchgängiges Verhalten, in der Verwaltung von Mandaten systematisch oder missbräuchlich OGAWs zu verwenden, deren an die Verwaltungsgesellschaft zurückübertragene Eintrittsgebühren wesentlich über dem Marktdurchschnitt liegen.
  • Unabhängigkeit gegenüber Händlern: Die Verwaltungsgesellschaft kann sich gezwungen sehen, erhöhte Eintritts/Austrittsgebühren oder einen erhöhten Satz an Verwaltungsprovisionen anzuwenden, um den Händler zu vergüten, jedoch dabei nicht im Interesse des Endkunden handeln.

Eventuelle Interessenkonflikte in Bezug auf die Unabhängigkeit der Verwaltungsgesellschaft gegenüber DEM HAUPTAKTIONÄR (Natixis Investment Managers)

  • Organisatorische Unabhängigkeit :

    Die Auswahl der Gruppeneinheiten muss gemäß dem Verfahren „Best Selection” der Verwaltungsgesellschaft und im Interesse von Wertpapierinhabern / Bevollmächtigten getätigt werden. Die angewandte Preisgestaltung muss dem Markt entsprechen.

    • den Dienstleistern
    • dem Händlernetzwerk / den Händlern
    • dem (den) Makler(n)
    • der Depotbank und/oder der kontoführenden Bank
    • der Ratingagentur
    • den Bevollmächtigten für Finanzmanagement
  • Es muss ein Wettbewerb zwischen Verwaltungsgesellschaften innerhalb der gleichen Gruppe bestehen: keine Beschränkungen hinsichtlich der vermarkteten Produkte, Provisionen etc.

Mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf die Unabhängigkeit der Verwaltungsgesellschaft gegenüber Dritten

  • Verbot, vergütete Beratungsdienste für Gesellschaften zu leisten, deren Wertpapiere im Portfolio gehalten werden oder deren Erwerb geplant ist, außer wenn diese Dienste im Auftrag der Verwaltungsgesellschaft getätigt werden.
  • Abgleich von verwandtschaftlichen oder privilegierten Beziehungen der betroffenen Belegschaft mit dem Verzeichnis der Vermittler und Dienstleister.
  • Art der Vergütung von Mitarbeitern und insbesondere Verwaltern unter Berücksichtigung von Produkten, die durch die im Auftrag der Kunden getätigten Geschäfte geschaffen werden; der Anreiz kann ein Verhalten bewirken (beispielsweise ungerechtfertigte Rotation von Portfolios), das sich nachteilig auf den Kunden auswirkt.
  • Eingliederung von Personen mit unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern in die gleiche Hierarchie, insbesondere in den Tätigkeitsbereichen am Markt oder der Beratung von Emittenten (Strukturierer und Verwalter, Trader und Verwalter etc.); diese Situationen können zu Interessenkonflikten und Entscheidungen der Wertpapierverwaltungsgesellschaft führen, die dem Interesse ihrer Kunden entgegenstehen.
  • Unkontrollierter Informationsaustausch zwischen Personen, die Tätigkeiten ausüben, die die Gefahr eines Interessenkonfliktes bergen.
  • Kontrolle der Verfügung über und der Verbreitung von privilegierten Daten durch Personen, die innerhalb mehrerer Einheiten der Gruppe verantwortliche Funktionen ausüben.
  • Unabhängigkeit der Führungskräfte und Verwalter hinsichtlich der Beteiligungen am Portfolio (sowie der Anzahl an Verwaltungsmandaten, die sie innerhalb der Gesellschaften im Portfolio halten können).
  • Investitionen in insbesondere nicht kotierte Finanzinstrumente, von denen :
  • ein Händler von OGAWs der Wertpapierverwaltungsgesellschaft
  • ein Kunde
  • die Wertpapierverwaltungsgesellschaft auf eigene Rechnung
  • eine Führungskraft oder ein Beschäftigter der Wertpapierverwaltungsgesellschaft
  • eine mit der Verwaltungsgesellschaft verbundene Gesellschaft

eine signifikante Beteiligung am Kapital des betroffenen Emittenten halten.

  • Im Rahmen einer Vereinbarung mit einer kontoführenden Bank, wobei die Politik darauf abzielt, nicht vergütete übermäßige Liquiditäten in den Verwaltungsmandaten (außer dem französischen PEA-Sparplan) und OGAWs zu halten.

In Anbetracht der oben ausgearbeiteten Auflistung von Konflikten hat Die Wertpapierverwaltungsgesellschaft bereits Maßnahmen ergriffen, um das potenzielle Entstehen von Interessenkonflikten deutlich einzugrenzen, indem organisatorisch eine reelle Trennung von Tätigkeiten und unternehmensinterne Verfahren in all ihren Tätigkeitsbereichen umgesetzt wurden. Dennoch können Ausfälle im Präventionssystem dazu führen, dass eine der oben aufgeführten Situationen eintritt. Die Wertpapierverwaltungsgesellschaft muss daher Maßnahmen treffen, um diese im bestmöglichen Interesse der Kunden zu bewältigen.


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Umgang mit interessenkonflikten
Umgang mit interessenkonflikten

Wird ein erwiesener Interessenkonflikt erkannt, kann Die Wertpapierverwaltungsgesellschaft:

  • Das Geschäft, auf das sich der Konflikt gründet, ablehnen;
  • Adas Geschäft und die Konfliktsituation akzeptieren und Maßnahmen ergreifen, um im Kundeninteresse optimal mit dem Konflikt umzugehen;
  • den Kunden informieren, falls der Konflikt nicht wie in den beiden vorhergehenden Vorschlägen behandelt werden kann.

Der Verwaltung von Interessenkonflikten geschieht unter Aufsicht des Verantwortlichen für Konformität, der sämtliche Situationen, die zu Interessenkonflikten geführt haben, in einem Verzeichnis aufnimmt.

Vermittlungsgebühren

Bericht über vermittlungskosten für das jahr 2014


Verwaltungsgesellschaft : DNCA FINANCE
Inanspruchnahme externer Dienstleistungen hinsichtlich Anlageentscheidungen und Orderausführung durch die Verwaltungsgesellschaft im Geschäftsjahr 2010 :

Im Jahr 2014 wurden von unseren Geschäftsfeldern Fonds und Vermögensverwaltung mit Mandat unter Einhaltung der Maßgaben der „Strategie zur Auswahl der Finanzvermittler“ externe Dienstleister für die Orderausführung und für Anlageentscheidungen hinzugezogen.

Für die OGAW werden die Vermittlungskosten in den von externen Abschlussprüfern testierten Jahresabschlüssen ausgewiesen, die auf unserer Website abgerufen werden können. Die Jahresabschlüsse können auch am Sitz unserer Gesellschaft angefordert werden.

Die Kosten hierfür setzen sich wie folgt zusammen :
  • Kosten für Vermittler-Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Orderannahme und -übermittlung und der Orderausführung.
  • Kosten für Vermittler-Dienstleistungen im Zusammenhang mit Anlageentscheidungen und der Orderausführung.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2014 lag das Verhältnis der Kosten für Vermittler-Dienstleistungen für Orderausführungen und Anlageentscheidungen im Aktienbereich bei 36 zu 64, bei Zinsprodukten bei 53 zu 47. Diese Analyse umfasst 20 Dienstleister im Aktien- und 20 Dienstleister im Zinsbereich. Sie basiert auf von den Verwaltern, den Verwaltungsassistenten und dem Leiter des Middle-Office erstellten Bewertungsbögen.

Die vorstehend genannten Ergebnisse beziehen sich auf die von DNCA FINANCE im Rahmen der Fondsverwaltung in Anspruch genommenen Dienstleistungen. Bei der Vermögensverwaltung mit Mandat greift DNCA FINANCE in der Regel auf die Orderannnahme- und -übermittlungsdienste der Verwahrstelle der verwalteten Mandate zurück.

Prozentualer Anteil der im Geschäftsjahr 2011 im Rahmen von Provisionsteilungsvereinbarungen gemäß Artikel 314-81 an Dritte zurückerstatteten Kosten gemäß Artikel 314-79, Absatz 1, Unterpunkt b, im Verhältnis zu den Vermittlungskosten insgesamt.

Zum 31. Dezember 2014 sind zwei Vereinbarungen über Provisionsteilungen gültig, von denen eine aktiv ist. Im Jahr 2014 stand ein Betrag in Höhe von etwa 5 % der Summe gezahlter Courtagen für eine Rückübertragung an einen oder mehrere Dritte zur Verfügung.

Maßnahmen zur Vermeidung von bzw. zum Umgang mit eventuellen Interessenskonflikten bei der Auswahl der Dienstleister.

Die Tätigkeit der Vermittler wird, unabhängig von der jeweiligen Dienstleistung, regelmäßig von einem für die Auswahl und das Monitoring der Finanzintermediäre zuständigen Ausschuss überprüft.

Hinweis: Dieses Dokument steht auf der Website der Verwaltungsgesellschaft zur Verfügung.

Anlagepolitik im Bereich Soziales, Umwelt und Unternehmensführung
Strategie zur Berücksichtigung der Kriterien zur Einhaltung der Ziele im Bereich Soziales, Umwelt und Unternehmensführung
In Anwendung von Artikel D533-16-1 des französischen Währungs- und Finanzgesetzes (Code monétaire et financier)

Es wird zunächst darauf hingewiesen, dass DNCA FINANCE die Verpflichtung hat, ausschließlich im Interesse der Anleger zu arbeiten. In diesem Rahmen berücksichtigt DNCA FINANCE alle Kriterien im Bereich Soziales, Umwelt und Unternehensführung, die die festgelegten Ziele (Strategie, Ausrichtung, Zusammensetzung) erfüllen und sorgt dabei gleichzeitig für einen Wertzuwachs beim Vermögen der Kunden.

So berücksichtigen die verschiedenen Anlagestrategien für die von DNCA FINANCE derzeit (direkt oder per Verwaltungsvollmacht) geführten OGAW nicht gleichzeitig und automatisch alle drei ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung), die zu einem SRI-Ansatz (sozial verantwortliche Investitionen) gehören.

Angesichts des wachsenden Interesses der Anleger an sozial verantwortlichen Investitionen beauftragt DNCA Finance regelmässig einen externen Dienstleister, der Experte in diesem Bereich ist, mit der Analyse der beiden wichtigsten Fonds. Sämtliche innerhalb der Portfolios gehaltenen Werte werden nach den drei Kriterien bewertet und eine Gesamtbewertung der SRI-Qualität wird für die getätigten Investments abgegeben. Bisher wurde diese Bewertung den Anlegern direkt mitgeteilt, die ihr Interesse an dieser Qualitätsmaßnahme der Fondsverwaltung im Hinblick auf die ESG-Kriterien bekundet hatten.

Mindestens ein europäisches Land, in dem unsere Fonds vermarktet werden, verabschiedete eine nationale Rechtsvorschrift, die den Finanzsektor und damit die Portfoliomanagementgesellschaften verpflichtet, nicht mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die an der Herstellung von Antipersonenminen und Streubomben beteiligt sind. Diese ethische Bestimmung ist unserer Ansicht nach Teil der sozialen und umweltbezogenen Kriterien. Die betreffenden Fondsmanager prüfen und analysieren systematisch die Jahresberichte der Gesellschaften, bei denen ein Teil der Aktivitäten möglicherweise nicht diesen Bestimmungen entspricht. Die Politik von DNCA ist es in keine Aktien oder Obligation dieser Unternehmen zu investieren

Bearbeitung von Beschwerden

Dnca FINANCE hat ein operatives Verfahren zur Bearbeitung von Beschwerden seiner Kunden im Zusammenhang mit sämtlichen von Dnca FINANCE und ihren Tochtergesellschaften erbrachten Verwaltungs- und Anlagedienstleistungen eingerichtet und unterhält, und zwar:
  • Fondsmanagement
  • Management im Auftrag Dritter
  • Finanzanlageberatung
  • Unterstützung bei der Ausführung von Anlagen
  • Arbitrage/Maklerdienst.

Unter Reklamation versteht man eine Erklärung der Unzufriedenheit des Kunden mit dem Berufsangehörigen. Eine Forderung nach Information, Stellungnahme, Klärung, Dienstleistung oder Leistung ist keine Beschwerde. (Anweisung Nr. 2012-07 der französischen Finanzmarktaufsicht AMF vom 13 Juli 2012 geändert).

Kunden (professionell oder nicht professionell) können ihre etwaigen Beschwerden kostenfrei entweder bei ihrem üblichen Ansprechpartner (innerhalb der Gesellschaft oder bei einem Beauftragten der Gesellschaft) oder direkt bei der Compliance and Interne Control (RCCI) der Gesellschaft eingehen, indem sie an den Geschäftssitz der Gesellschaft schreiben (19 Place Vendôme, 75001 Paris, Frankreich).

Nach Eingang beim Sitz der Gesellschaft verfügt die Portfoliomanagementgesellschaft für die Bestätigung des Eingangs über zehn Tage und für Beschwerden über zwei Monate.

In Frankreich haben Kunden, die nicht mit den Folgemaßnahmen zu ihrer Beschwerde über die interne Mediation der Dnca Finance zufrieden wären, die Möglichkeit, außerhalb der üblichen Rechtswege Rechtsmittel einzulegen:

  • Bei Rechtsstreitigkeiten in Zusammenhang mit einem Finanzinstrument, einer Wertpapierdienstleistung oder allgemein einem Bereich, der in den Zuständigkeitsbereich der AMF fällt: Der Bürgerbeauftragte der AMF, den sie auf dem Postweg (Bürgerbeauftragter der französischen Finanzmarktaufsicht AMF, 17 Börsenplatz, 75082 PARIS CEDEX 02, Frankreich) oder mittels eines auf der Website der AMF unter http://www.amffrance.org erhältlichen Antragsformulars zur Schlichtung anrufen können
  • Für Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Versicherungsmaklerdienst von Dnca Courtage: Versicherungsvermittlung, per Post (Versicherungsvermittlung, TSA 50110, 75441 Paris Cedex 09) oder online über ihre Website: https://www.mediationassurance.org/Saisir+le+mediateur
Letzte Aktualisierung : 09/06/2020