14. Juli 2017

Hier der wöchentliche Kommentar zu den Märkten von Igor de Maack

Marktkommentar

Janet Yellen versetzte den Märkten einen regelrechten Peitschenhieb, als sie erklärte, dass sich die US-Wirtschaft in guter Verfassung befinde und zukünftige Zinserhöhungen durchaus verkraften könne. Ihre Rede löste an den Aktienmärkten nach einigen zögerlichen Wochen daher eine erfreuliche Aufwärtsdynamik aus. Natürlich muss sich das alles bei der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse erst noch bestätigen.

In China erweist sich die kommunistische Führung als unfähig, der Immobilienspirale Einhalt zu gebieten. Je mehr die Behörden den Immobilienboom in der Griff bekommen wollen, desto mehr scheinen sich die Käufer auf die Objekte zu stürzen, bevor sie effektiv keine Immobilien mehr erwerben dürfen. Diese Hype um das Betongold wird für die chinesische Wirtschaft nicht ohne Folgen bleiben, denn sie ist mit Risiken verbunden. Vor zehn Jahren stellten Immobilien und ganz allgemein Sektoren rund um den Wohnungsbau 10% des BIP dar. Heute entfällt hierauf mehr als ein Drittel.

In Frankreich feierte man am 14. Juli 1789 den Sturm auf die Bastille und am 14. Juli 1790 das Föderationsfest. Dieser Nationalfeiertag ist das Symbol für den Übergang vom alten Regime (der Monarchie) zum neuen Regime (der demokratischen Nation). Eine solche Allegorie erlebt derzeit auch die Weltwirtschaft in der Geldpolitik: ein altes lockeres Regime macht Platz für ein neues strengeres Regime.

Igor de Maack, Fondsmanager und Sprecher Portfoliomanagement, am 14. Juli 2017.

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Janet Yellen versetzte den Märkten einen regelrechten Peitschenhieb, als sie erklärte, dass sich die US-Wirtschaft in guter Verfassung befinde und zukünftige Zinserhöhungen durchaus verkraften könne. Ihre Rede löste an den Aktienmärkten nach einigen zögerlichen Wochen daher eine erfreuliche Aufwärtsdynamik aus. Natürlich muss sich das alles bei...
2017-07-14